Schriftstücke

die archäologische Aufarbeiten der Funde aus der Gewölbezwickelfüllung von Schloss Lengberg brachte  auch eine ganze Reihe von Schriftstücken ans Tageslicht.

Es handelt sich hierbei um mehr als 300 Dokumente, die leider nur ind er Form – teiwleise kleinen und kleinsten – Fragementen erhalten sind, vond enen der allergrößte Teil noch dazu unbeschrieben bzw. wegen Beschädigung kaum noch lesbar ist oder auf denen nur einzlene Wörter festgehalten sind, die keine Kontextualisierung erlauben.

Hauptsächlich handelt es sich um Briefe und Rechnungsbücher aus der ersten Häfte des 15. Jahrhunderts. Zwar sind diese Quellen nur fragmentarisch erhalten, allerdings vermögen sie die alltägliche Tätigkeit der für die Verwaltung der Burg zuständigen Pfleger zu illustrieren: z.B. das Einziehen von Zinsen, Dokumentation auständiger Schulden, rechnungsbelegung vond em Herrn.

aus: Philipp PLATTNER: Schriftfunde aus den Gewölbezwickelfüllungen von Schloss Lengberg in Osttirol, Nearchos Beiheft 14/2013 (Lengberger Forschungen zur Mittelalterarchäologie 4), Innsbruck 2013